AF Abkürzung für Autofokus einer Kamera, d.h. die automatische Scharfeinstellung auf das Objekt.

 

AF-MESSFELD Punkt bzw. Bereich auf dem das Autofokus-System einer Kamera die Schärfe misst bzw. einstellt. Bei hochwertigen Kameras gibt es mehrere Messpunkte die einzeln angesteuert werden können

 

AKKU Kurzform von "Akkumulator"; Batterie, die nach der Entladung mit einem Ladegerät wieder aufgeladen werden kann.

 

AUTOFOKUS Automatische Scharfeinstellung. Man unterscheidet zwischen aktivem und passivem Autofokus. Beim aktiven Autofokus wird zur Ermittlung der Distanz ein gebündelter Lichtstrahl (meistens Infrarot) oder Ultraschall-Wellen (sog. Sonar-Autofokus) ausgesendet; eine präzise Scharfeinstellung erfolgt deshalb nur innerhalb der Reichweite des Lichtstrahles. Ein aktiver Autofokus erkennt auch keine durchsichtigen bzw. durchleuchtenden Hindernisse (z. B. Fensterscheiben) und stellt folglich auf der Hindernis-Ebene scharf. Deshalb werden bei hochwertigeren Kameras entweder hybride (aktiv + passiv) oder ausschließlich passive AF-Systeme eingesetzt. Bei passiven AF-Systemen erfolgt die Scharfeinstellung nach dem Prinzip des Kontrastvergleiches oder der optischen Phasendifferenz

 

BLENDE Die Blende ist eine mechanische Schließvorrichtung aus mehreren sichelförmigen Lamellen, die in jedem Objektiv den Strahlenraum und somit das einfallende Strahlenbündel begrenzt.

    

 

BLENDENÖFFNUNG BLENDENZAHL Die Blendenöffnung ist eigentlich ein Öffnungsverhältnis, das als Bruchteil der Brennweite angegeben wird. Ein Öffnungsverhältnis von 1:4 oder I:8 besagt, dass die wirksame Blendenöffnung viermal beziehungsweise achtmal kleiner als die Brennweite ist. Der Kehrwert des Öffnungsverhältnisses ist die Blendenzahl. Das Öffnungsverhältnis 1:4 wird durch die Blendenzahl 4 ausgedrückt, das Öffnungsverhältnis 1:8 durch die Blendenzahl 8. Daraus folgt, dass eine kleinere Blendenöffnung durch eine größere Blendenzahl ausgedrückt wird. Üblicher, aber auch fälschlicherweise wird die Blendenzahl als Blende bezeichnet.
 
Blende 22 Blende 4
wenig Licht viel Licht
lange Belichtungszeit kurze Belichtungszeit
grosse Tiefenschärfe kleine Tiefenschräfe

 

BRENNWEITE Die Brennweite ist die wichtigste Kenngrösse eines Objektivs und wird in Millimetern angegeben. Die Abbildungsgrösse verhält sich proportional zur Brennweite. Bei gleich bleibendem Aufnahmeabstand bewirkt eine Verdoppelung der Brennweite die Verdoppelung der Abbildungsgrösse und umgekehrt. Die Bezeichnung der Brennweite als normal, lang oder kurz ist immer auf die Diagonale des jeweiligen Aufnahmeformats bezogen. Die Diagonale des Kleinbildformats (24x36 mm) beträgt 43,3 Millimeter. Als Normalobjektiv für das Kleinbildformat gilt (aufgerundet) ein Objektiv mit Brennweite 50 mm. Objektive mit kleinere Brennweiten werden als Weitwinkel- jene mit Brennweiten über 60 mm werden als Teleobjektive bezeichnet.
 
Canon EF 400mm 4.0 DO IS USM
400 mm
Canon EF 28mm /2,8
28 mm


 

BRENNWEITENFAKTOR Spiegelreflexkameras haben, je nach Modell, Bildsensoren mit unterschiedlichen Baugrössen. Bei einem Vollflächenchip (36 x 24 mm) entspricht die Objektivbrennweite (z.B. 300 mm) auch der tatsächlich abgebildeten Brennweite. Bei kleineren Chips (z.B. 24 x 16 mm) wird die Nennbrennweite um ca. das 1,5 fache verlängert. Ein 300 mm Objektiv entspricht dann 450 mm

 

BELICHTUNGSKORREKTUR Bewusste Abweichung von dem mit Hilfe des Belichtungsmessers ermittelten Werts. Die Änderung lässt sich manuell eingeben (Unter- und Überbelichtung) oder wird durch die Programmautomatik gesteuert

 

DIGITALER ZOOM Vorallem Kompakt-Kameras sind damit ausgerüstet. Es hat den gleichen Effekt, wie wenn man bei der Bildbearbeitung einen kleineren Bildausschitt wählt. Die Bildqualiatät wird reduziert.

 

ISO Abk. für "International Standard Organisation"; Internationales Gremium zur Festlegung von weltweiten Standards. Bei Digitalkameras wird damit die Lichtempfindlichkeit des Bildwandlers im Vergleich zur Empfindlichkeit eines chemischen Filmes angegeben. Bei niedriger ISO-Einstellung braucht ein Film/Bildwandler relativ mehr Licht um ein Bild zu erzeugen als bei hoher ISO-Einstellung. Eine Verdoppelung bzw. Halbierung des ISO-Wertes hat eine Halbierung bzw. Verdoppelung der Belichtungszeit zur Folge. Im Gegensatz zu Filmen haben Bildwandler eine feste Empfindlichkeit, eine höhere Empfindlichkeit wird durch die Verstärkung des Bildsignals vorgetäuscht. Während bei fotografischem Film eine höhere Empfindlichkeit eine stärkere Körnung hervorruft, die die Bildqualität negativ beeinflusst, wird bei Digitalkameras durch Signalverstärkung Bildrauschen verursacht

 

KAMERA OBSCURA

Die Camera Obscura (lat. Camera - Kammer; obscura - dunkel) oder auch Lochkamera ist eine dunkle Kammer oder Schachtel, in die durch ein kleines Loch Licht hineinfallen kann. Auf der dem Loch gegenüberliegenden Seite entsteht ein spiegelverkehrtes und auf dem Kopf stehendes Abbild. Diese Projektion kann betrachtet oder aufgezeichnet werden.

Diese Bauform der Camera obscura wurde im 18. Jahrhundert als Skizzierinstrument genutzt. Mit einem Blatt Papier auf der Glasscheibe konnte das betrachtete Objekt direkt kopiert werden.

 

KOMPAKTKAMERA Handliche Kameras, in der Regel mit einem Zoomobjektiv ausgerüstet. Oft wird ein Digitales Zoom angeboten. Ueblicherweise lassen Sie keine Wechselobjektive auf Kompaktkameras montieren. Der Bildausschnitt wird nicht durch das Objektiv, sondern in einem separaten Sucher oder Bildschirm abgebildet. Die Auslösung erfolgt weniger schnell als bei einer Spiegelreflexkamera.

 

 

LICHSTÄRKE Verhältnis des größten Öffnungsdurchmesser des Objektivs zu dessen Brennweite. Sie entspricht der kleinsten Blendenzahl bzw. der größten Öffnung. Lichtstarke Objektive erlauben auch bei schlechten Lichtverhältnissen Aufnahmen mit kurzen Verschlusszeiten.

 

MAKRO-OBJEKTIVE Makro-Objektive sind Spezialobjektive für Nahaufnahmen bis zu
einem Abbildungsmaßstab von 1:1.

 

OPTISCHER ZOOM Zoomobjektiv, bei dem die Vergrößerung durch ein Linsensystem – und nicht digital – erfolgt

 

PIXEL
Aufrastern

Rauschen

Die lichtempfindlichen Sensoren in Kompakt-Kameras sind nur 7,5 x 9,4 mm gross (zum Teil sogar noch kleiner) Packt man immer mehr Pixel auf diese Fläche, werden die einzelnen Bildpunkte immer kleiner. Im Bild gibt das dann Messfehler, die sich in zufälligen Helligkeits- und Farbabweichungen niederschlagen – das Bild rauscht.

 

POLAROIDFILTER; POLFILTER
In der Fotografie werden Polarisationsfilter unterschiedlich eingesetzt:
 
  • Unerwünschte Reflexionen von glatten, nichtmetallischen Oberflächen (z. B. Wasser, Glas) lassen sich unterdrücken. An nichtmetallischen Oberflächen wird bevorzugt Licht mit einer bestimmten Polarisation reflektiert, . Wenn der Polarisationsfilter geeignet ausgerichtet ist, werden die reflektierten Lichtwellen unterdrückt, so dass der unpolarisierte Hintergrund nicht von den Reflexionen überstrahlt wird. So ist es z. B. möglich, störende Reflexionen auf Fensterscheiben oder Wasseroberflächen auszublenden.
     
  • Die Grünwiedergabe von Laub und Gräsern wird verbessert, weil der Polarisationsfilter störende (blaue) Reflexe des Himmels teilweise unterdrückt.
     
  • Das Blau eines wolkenlosen Himmels ist ebenfalls polarisiert. Mit Hilfe eines Polarisationsfilters kann ein Großteil des hellen Himmels zurückgehalten werden, so dass der Himmel auf dem Foto dunkler und somit kräftiger in seiner Farbe erscheint. Weiße Wolken treten deutlicher vor dem blauen Himmel hervor. Dieser Effekt tritt besonders stark im Winkel von 90° zur Sonne auf, bei anderen Winkelwerten geringer bis gar nicht.
     
  • Beim Fotografieren eines Regenbogens bewirkt ein Polfilter in seinen beiden Extremstellungen folgendes: Da die Farbenlinien polarisiertes Licht sind, werden sie bei geeigneter Polarisation unterdrückt – kein Regenbogen ist sichtbar. Dreht man den Polfilter 90° aus dieser Position heraus, wird der Regenbogen fast vollständig durchgelassen, das zufällig polarisierte Licht der Wolken rundherum wird zu etwas mehr als der Hälfte geschluckt. Relativ zur Umgebung scheint der Regenbogen so viel kräftiger.
     
  • Unerwünschte Reflexionen an metallischen Oberflächen können beim Einsatz von Kunstlicht durch den Einsatz von Polarisationsfiltern an der Kamera und an den Beleuchtungskörpern unterdrückt werden. Da der finanzielle Aufwand durch die teuren großformatigen Filterfolien für die Scheinwerfer sehr hoch ist, wird dieses Verfahren jedoch nicht im nennenswerten Umfang eingesetzt.

 

RAUSCHEN Bezeichnung für unerwünschte Signalstörungen. Bei digitalen Bildern handelt es sich um Bildstörungen in Form von Helligkeits- (Helligkeitsrauschen) oder Farbunterschieden (Farbrauschen) zwischen eigentlich gleichen Bildpunkten. Die Störungen sind von der eigentlichen Bildinformation unabhängig und können fest oder zufällig auftreten.
 
Das Rauschen ist weiter abhängig von folgenden Faktoren: Je kleiner die Sensorzelle, desto weniger Licht fällt ein und desto höher ist der relative Anteil der Störladungen. Das Selbe gilt für dunkle Bildbereiche, in denen nur wenig Ladung durch Lichteinfall erzeugt wird. Hier fällt das Rauschen am meisten auf. Eine höhere ISO-Einstellung (= höhere Signalverstärkung) und längere Belichtungszeiten verstärken das Rauschen, ebenso nachfolgendes Aufhellen und Schärfen.

Rauschen stellt einen Informationsverlust dar, welcher zu Lasten der Schärfe geht

 

RAW, RAW-Format Aus dem Englischen für "Roh"; Rohdaten-Format für Bilddateien. RAW-Dateien (falls Speicherung in diesem Format von der Kamera unterstützt) enthalten die Bildinformationen so wie sie direkt vom Bildwandler geliefert werden – ohne dass die Bilddaten einer kamerainternen Signalverarbeitung unterzogen werden. RAW-Dateien sind typischerweise kleiner als TIFF-Dateien, da die Farbinformationen erst nachträglich verarbeitet werden. Das RAW-Format kann – wie TIFF-Dateien – mit einem verlustfreien Dateiformat kombiniert werden (spezielles, herstellerspezifisches Programm vorausgesetzt).

 

SCHÄRFENEBENE Ebene des Aufnahmeobjektes, die in der Bildebene scharf abgebildet wird. Die Schärfenebene sollte im ersten Drittel der Aufnahme liegen.
 

 

SCHÄRFENTIEFE Bei dreidimensionalen Objekten kann aufgrund der Abbildungsgesetze nur eine Objektebene wirklich scharf in der Bildebene abgebildet werden. Jeder Punkt des Aufnahmeobjektes, der außerhalb der Bildebene liegt, wird nicht mehr als Punkt, sondern als Scheibe abgebildet. Diese Scheibe wird als Unschärfe- oder Zerstreuungskreis bezeichnet. Durch die Schärfentoleranz der menschlichen Netzhaut empfinden wir die abgebildeten Scheiben noch als Punkte, sofern sie kleiner als das Auflösungsvermögen des Auges sind. Daher erscheinen auch Bereiche vor und hinter der Einstellebene mehr oder weniger scharf. Als Schärfentiefe bezeichnet man die Ausdehnung der Bereiches, der vom Auge in der Abbildung als noch ausreichend scharf empfunden wird. Gemeint ist also die Tiefe der Schärfe und nicht die Schärfe der Tiefe, so dass die oft verwendete Bezeichnung "Tiefenschärfe" falsch ist. Die Schärfentiefe ist abhängig vom Zerstreuungskreisdurchmesser, dem Abbildungsmaßstab und der Blendenöffnung
 

 

SENSOR Eine Messzelle. Oft auch der CCD- oder CMOS-Chip also Bildsensor gemeint

 

Canon EOS 5D mit CMOS-Sensor

 

SKYLIGHT-FILTER
Ein Skylightfilter ist ein Filter, das in der Fotografie vor dem Objektiv verwendet wird. Es ist ein schwaches Konversionsfilter, das das Bild leicht rötlich färbt und so für eine wärmere Farbwiedergabe sorgt.

Sinnvoll ist der Einsatz z. B. in der Landschaftsfotografie, da entfernte Objekte (Gebirgszüge u. ä.) durch Lichtbrechung in der Atmosphäre leicht blau gefärbt werden

Bei Negativfilmen ist dieser Effekt jedoch nutzlos, da das Bild vom Labor „optimiert“ wird. Die endgültigen Farben hängen also mehr von der Bildverarbeitung der Vergrößerungsmaschinen ab, als von leichten Filtern.

Ausserdem wirkt das Skylightfilter (wie jedes Filter) auch als UV-Sperrfilter. Da schon das Glas der Objektivlinsen die UV-Strahlung blockiert, ist jedoch auch dieser Effekt vernachlässigbar.

Die Hauptaufgabe eines Skylightfilters wird daher in den meisten Fällen der Schutz des Objektives sein. Dies liegt zum einen daran, dass ein zerkratztes Filter leichter auszuwechseln ist als die Frontlinse des Objektivs und zum anderen ist es auch preiswerter. Ein Objektivdeckel sollte dennoch benutzt werden.

Skylightfilter haben neben den aufgeführten (geringen) Vorteilen den Nachteil, dass sie wie jedes Filter Licht, das von der Frontlinse reflektiert wird, wiederum in das Objektiv zurückreflektieren und somit bei Gegenlichtaufnahmen zu unschönen Lichtpunkten  auf den Aufnahmen führen können.

 

SPIEGELREFELXKAMERA Kameratyp, bei dem das Bild über einen Spiegel in den Sucher umgelenkt wird. Während des Auslösens klappt der Spiegel hoch und lässt das Licht auf die Bildebene auftreffen. Simultan öffnet sich der Verschluss. Für schnelle Sequenzaufnahmen und zur Schwingungsdämpfung bei der Aufnahme setzen manche Spiegelreflexkameras auch optische (Prismen-) Lichtstrahlenteiler oder feststehende, teildurchlässige Spiegel anstelle zurückschwenkender Klappspiegel ein. Das Sucherbild ist bei beiden Verfahren fast zu 100 % identisch mit dem fotografischen Ergebnis.

Canon EOS400dNikon D40

 

TELE, TELEOBJEKTIV Klassifizierung der Objektivbrennweiten. Als Teleobjektive werden alle Objektive ab einer Brennweite von 60 mm bezeichnet. Typische Eigenschaften eines Teleobjektives sind der enge Bildwinkel (von 35° abwärts – je nach Brennweite), die geringe Schärfentiefe sowie der Komprimierungseffekt (weit und nah entfernte Bildpartien auf einer Ebene). Unterklassifiziert in leichte Teleobjektive (60 bis 115 mm), Standard-Teleobjektive (115 bis 180 mm) und Super-Teleobjektive (ab 180 mm aufwärts).

 

TELEKONVERTER Objektivvorsatz, der die Brennweite verlängert.

 

UV-FILTER Filter der ultraviolette Lichtstrahlung sperrt, im Gegensatz zum Skylight-Filter aber farbneutral ist

 

WECHSELOBJEKTIV Objektiv, das nicht fester Bestandteil der Kamera ist (wie bei Kompaktkameras), sondern durch ein anderes ersetzt und auf die Kamera montiert werden kann.

 

WEISSABGLEICH Kameraabstimmung auf die jeweilige Lichtart. Neben dem automatischen Weißabgleich der Kamera kann meist auch noch zwischen "Tageslicht", "bedeckter Himmel", "Glühlampe" und "Leuchtstoffröhrenlicht" gewählt werden, um die Farben noch realitätsgetreuer wiederzugeben oder künstlerisch zu verfremden.

 

WEITWINKEL Klassifizierung der Objektivbrennweiten. Als Weitwinkelobjektive werden alle Objektive mit einer Brennweite kleiner als 35 mm betrachtet. Typische Eigenschaften eines Weitwinkelobjektives sind der große Bildwinkel (ca. 65 bis 180° je nach Brennweite) sowie die große Schärfentiefe. Unterklassifiziert in Standard-Weitwinkel (28 bis 35 mm Brennweite) und Superweitwinkel (unter 24 mm).

 

WEITWINKELKONVERTER Objektivvorsatz, der die Brennweite verkürzt.

 

ZOOMOBJEKTIVE Zoomobjektive decken einen großen Brennweitenbereich ab, was für formatfüllende Aufnahmen' vorteilhaft ist. Bei einem Zoom sind die Anschaffungskosten geringer und der Transport leichter als bei mehreren Festbrennweiten. Ein weiteres Plus der Zooms ist die "erhöhte Schussbereitschaft" für Schnappschüsse. Heutige Zooms sind in der Abbildungsleistung nicht viel schlechter als vergleichbare Festbrennweiten. Kritischer zu betrachten sind jedoch Zoomobjektive, die einen großen Brennweitenbereich vom Weitwinkel- bis zum Telebereich abdecken. Zooms weisen ausserdem bei kurzen Aufnahmeentfernungen vor allem bei offener Blende eine systembedingte Bildfeldwölbung auf, die zu einer mehr oder weniger sichtbaren Rand-unschärfe bei der Wiedergabe planer Objekte führt. Konstruktionsbedingt ist die Verzeichnung und die Vignettierung bei vielen Zooms deutlicher als bei Festbrennweiten
 
Canon EF 28-90mm 1:4-5.6 II
Weitwinkel - Tele Zoom
28 - 90 mm Zoom
Canon Objektiv EF 100-400mm 4.5-5.6 L IS USM
Tele Zoom 100 - 400 mm


 

ZWISCHENRINGE Zwischenringe werden bei Spiegelreflexkameras zwischen das Objektiv und dem Kamera-Body eingesetzt. Sie verlängern den Abstand zwischen den Linsen und der Aufnahmeebene. Dadurch wird zum einen das Motiv größer auf dem Film oder Chip abgebildet und zum anderen gibt es die Möglichkeit, näher an das Motiv heranzugehen. So werden stark vergrößerte Makroaufnahmen mit herkömmlichen Objektiven möglich. Nachteilig wirkt sich der Einsatz von Zwischenringen auf die Schärfentiefe aus. Diese verringert sich drastisch, daher ist oft abblenden nötig

Kenko Zwischenring 25mm Canon EOS
Zwischenring 25 mm