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Schon um 5.30 steht unser Taxi auf dem Hof. Es ist kalt und es schneit. Trotzdem bringt er uns überpünktlich auf den Bahnhof in Frauenfeld. Wir sind früh dran und stehen eine halbe Stunde im zugigen Bahnhof. Der Zug ist gut besetzt. Da der Speisewagen eine defekte Tür hat, stehen wir im Gang davor bis zum Flughafen. Dort angekommen bugsieren wir unser Gepäck zum Check-in-Schalter. Obwohl es nur wenige Fluggäste hat um diese Zeit Check in und fangen mit dem Papierkrieg für die Einreise in den USA ein. Es hat nur wenige Fluggäste und wir kommen einigermassen vorwärts. Die zusätzlichen Daten, Fragen und Sicherheitskontrollen kosten Zeit. Schliesslich brauchen wir die empfohlenen 3 Stunden bis wir vor dem Boarding-Counter stehen. Wegen dem schlechten Wetter und der nötigen Enteisung des Fliegers haben wir dann fast eine Stunde Verspätung mit dem Abflug. |
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Der Flug verläuft ruhig. Delta ist wenig modern eingerichtet. Das Bord-Unterhaltungssystem beschränkt sich auf einen Fernseher auf dem insgesamt drei Filme gezeigt werden. Wir haben die Plätze angrenzend an die erste Klasse und somit die Wand unmittelbar vor unserer Nase. Das Fenster fehlt. So sind die 10 Stunden des Fluges fast unendlich lange.
Wir kommen am Nachmittag Ortszeit in Atlanta an. Das Prozedere für die Einreise ist aufwändig:
Zuerst stehen wir an für die eigentliche Einreise. Hier werden die Dokumente (Pass, grüne Karte, Zollformular) geprüft, die Fingerabdrücke erfasst und ein Bild von uns gemacht.
Jetzt geht es zur Gepäckausgabe. Bis hierher hat es schon so lange gedauert, dass das Gepäckband abgestellt ist.
Mit dem Gepäck geht es zu einer weiteren Kontrolle. Das Fluggepäck geht auf ein weiteres Band und wird separat kontrolliert.
Wir haben eine Sicherheitskontrolle vor uns. Hier wird wie beim Abflug geröntgt und das Handgepäck durchleuchtet. Wir ziehen Schuhe, Jacke und Gürtel aus und marschieren durch den Checkpoint
Nun fahren wir mit dem Zug über vier oder fünf Stationen zur nächsten Gepäckausgabe. Hier dauert es länger, bis wir unsere Koffer wieder haben.
Schliesslich geht es durch den Zoll und wir sind in Amerika!
Mit dem Skytrain fahren wir über die riesigen Parkplätze zur Autovermietung. Bei Alamo haben wir einen kleinen Chevy reserviert. Da es auch hier schneit und dennoch alle Autos mit Sommerreifen ausgerüstet sind, machen wir einen Upgrade. Schliesslich bekommen wir einen Offroader und mieten noch ein Navi dazu.
Über die verschneite Autobahn lotst uns das Navi zu unserem Hotel. Das Georgian Terrace ist ein schöner alter Kasten mit etwa 20 Stockwerken. Susann besorgt uns ein Zimmer im 17. Stock. Hier sehen wir auf die verschneite Skyline der Stadt. Zum Nachtessen besuchen wir das Hotelrestaurant. Für eine gute, einfach Mahlzeit zahlen wir schliesslich $ 65.00. Dafür haben wir eine günstige Suite gemietet: Wir haben Küche, Bad, Wohn- und Schlafzimmer. Sogar Waschmaschine und Tumbler stehen bereit.
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Das Gerogian Terrace Hotel in Atlanta GA |
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Susann will heute unbedingt das Aquarium besuchen. Es ist das weltgrösste seiner Art und hat sogar Walhaie in den Becken. Nicht nur Fische werden gezeigt, sondern auch Pinguine, Fischotter und Alligatoren. Die Becken sind liebevoll und aufwendig gemacht. Es gibt Süsswasser-Aquarien, einen Wasserfall, offene Becken, wo man die Fische streicheln kann und ein riesiges Aquarium mit vielen kleinen Fischen, Hammerhaien, 3 Walhaien und mehreren Mantas. Besucher können sich anmelden und im Schwarm mitschwimmen. Der Weg führt rund ums Becken. Immer wieder hat es Fenster und zu hinderst führt ein Tunnel durch das Aquarium und unter den Fischen durch. Weil es Samstag ist, hat es sehr viele Leute. Nach fast drei Stunden wechseln wir von den Fischen zu den Getränken
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Georgian Aquarium |
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Gleich nebenan liegt The World of Coca Cola. Zuerst kommt ein kleiner Kulturschock: Wir müssen durch eine Sicherheitskontrolle, wie am Flughafen! Nachher führt uns ein Animateur in die Welt von Coca Cola ein. Das ganze Museum besteht nur aus Cola-Artikeln. Es gibt Schilder und Werbetafeln, Automaten und Pins, ein Werbeauto und Leuchtreklamen, von Cola gesponserte Olympia-Fackeln und und und....
In Kinos werden Werbefilme und ein 4-D-Film gezeigt. 4-D heisst, der Film ist dreidimensional, dazu kommt, dass der Stuhl rüttelt und ab und zu spritzt einem Wasser ins Gesicht. Zum Schluss der Ausstellung gibt es ein Test-Center mit allen von Cola vertriebenen Produkte und schliesslich der Cola Shop., Hier wird das Branding auf die Spitze getrieben. Es gibt T-Shirts, Hosen und Mützen, Geschirr, Werbetafeln, Flaschenöffner, leer Flaschen in allen Grössen und den Polar Bear.
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The World of Coca Cola |
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Anschliessend suchen wir den Weg auf die Autobahn, die uns an die Küste führen soll. Nach ca. 120 Meilen verlassen wir die Interstate 75 und fahren überland bis nach Dublin. Im Jameson Inn übernachten wir. Wir sind in einem typischen Vorstadt Motel. Hier sind alle Tankstellen, Fast-Food-Restaurants und die Hotels.
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| Jameson Motel in Dublin GA | |||
Wir fahren neben der Autobahn durch die Landschaft. Hier bekommen wir etwas von der Landschaft und dem American Way of Life mit. Es hat sehr viele Siedlungen mit einfachen Fertighäusern. Vor den Häusern stehen Pick Up und andere Ami-Schlitten. Auf gepflegte Gärten wird wenig Wert gelegt. Auffallend sind die vielen Kirchen; es sind Dutzende innerhalb von wenigen Meilen. Später erzählt uns jemand, dass wir im Bible Belt sind. Dublin ist eine typische verschlafene Kleinstadt. Die Strassen sind breit, die Gebäude liebevoll gepflegt und die Strassen breit. In der Stadt finden wir innerhalb von wenigen Metern vier oder fünf Kirchen. Es hat nur wenige Shops, ein Theater und einen Helden-Gedenkplatz für die Gefallenen Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleute.
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in Dublin und über Land durch das ländliche Georgia |
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Unterwegs sehen wir die schönen Eichen des Südens mit den langen Bärten aus Isländisch Moos. Es hat enorm viel Wasser. Ganze Wälder stehen unter Wasser, es hat Sumpf, Seen und Teichen, Bäche und Flüsse. Meist ist das Wasser braun oder sogar Schwarz. Einmal fahren wir in einen Wald. Dort wuselt es von Vögeln und Squirrels. Trotz des Schnees von gestern, blühen die Kamelien. Später geht es wieder auf die Interstate 16, die Autobahn nach Savannah. Hier kommen wir ruhig und zügig voran. Irgendwann haben wir genug High Wa und wir fahren wieder auf die Ladstrasse. Wir wollen nach Springfield. Leider sind wieder aus der Stadt heraus, bevor wir sie richtig bemerkt haben. Also wenden wir und suchen das Zentrum; wir verpassen es auch diesmal. Also wenden wir noch einmal und suchen noch einmal: Es sind nur ein paar wenige Häuser, geschlossene Läden, ein Schulhaus und dann sind wir wieder draussen. Am Stadtrand sind Tankstellen und Fast Food Restaurants. Wir sind in einem Kaff gelandet! Wir essen im Huddle House, einer der Fast Food Ketten, dann suchen wir wieder die Autobahn.
| In Savannah beeindruck die grosse Brücke über den Savannah River als erstes. Unser Hotel ist direkt an einer Hauptstrasse und wir finden es sofort. Wir haben auch schnell einen Parkplatz. Einchecken können wir noch nicht; wir sind zu früh. Eine nette Dame am Empfang bucht für uns eine Stadtrundfahrt, die wir gleich antreten. Wir werden in einer Stretch Limousine abgeholt und zum Start der Tour gebracht. Nach einer Viertelstunde geht es los. Der Chauffeur erzählt ununterbrochen über Gebäude und Ereignisse in Savannah. Nach zwei Stunden verlassen wir, erschlagen vom Wortschwall, den Bus. |
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Stadtrundfahrt in Savannah |
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Wir können jetzt einchecken. Anschliessend fahren wir nach Tybee-Island. Hier steht ein schöner Leuchtturm an der Einfahrt zum Savannah River. Der Atlantik ist ein paar Schritte weiter.
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Leuchtturm und Strand auf Tybee-Island |
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Wir fahren zurück in die Stadt und beziehen jetzt endlich unsere Zimmer. Susann bearbeitet Ihre Bilder und ich kurve fast eine halbe Stunde ums Hotel, bis ich einen Parkplatz finde. Unterwegs mache ich sogar noch eine kleine Beule. Müsste nicht sein! Auch ich lege meine Bilder im Lap Top ab und dann gehen wir zum Nachtessen aus.
Nach dem Frühstück beginnen wir die Stadtrundfahrt. wir werden wieder von der Limousine abgeholt und fahren zum Startpunkt der Fahrt. die Fahrerin spricht nicht ganz soviel, wie der Driver von gestern und wir haben Gelegenheit auszusteigen und Rundgänge zu machen. Das Erste Mal steigen wir am Forsith-Park aus und gehen unter den Virginia-Eichen den Häusern aus der Gründerzeit entlang.
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Savannah - Historic District Forsith Park |
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Ganz in der Nähe des Parks ist ein Studenten Kaffee. Nicht nur das Ambiente entspricht nicht dem Üblichen, auch die Kundschaft ist anders. Jeder sitzt vor seinem Lap Top oder hängt am Telefon.
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| The Sentinent Bean Café | |||
Ein paar Schritte weiter ist das wunderschöne Gryphons Tea Room.
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| Gryphons Tea Room | |||
Susann bricht die Tour ab und macht eine Pause. Ich gehe zur Feuerwehr, an der wir vorher vorbei gefahren sind. Zwei Fahrzeuge stehen auf dem Platz vor dem Depot. Nachdem ich davon Bilder gemacht habe. Anschliessend klinge ich an der Tür. Ein Feuerwehr-Mann öffnet und zeigt mir "sein" Depot mit allen Fahrzeugen. Die Feuerwehr in Savannah hat 22 Feuerwehr Kompanien und über 300 Feuerwehrleute in ca. 15 Depots.
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| Feuerwehr-Depot in der Nähe des Colonial Park Cemetary | |||
Zum Schluss gehe ich noch einmal an die River Street. sie liegt direkt am Savannah River. Hier hat es viele Shops und Restaurants. Die ganze Gegend ist absolut touristisch.
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| Shops an der River Street | |||
Die Shops bieten skurrile Dinge an. Nebst dem Candy Shop gibt es Outlet Centers, einen Harley Davidson-Laden, den Peanuts-Shop, Aunt Annie's Laden und und und...Dazwischen sind Restaurants die nebst dem üblichen Fast Food auch Sea Food anbieten.
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| ausfahrender Gastanker auf dem Savannah River | |||
Zum Nachtessen gehen wir auf die Ghost-Tour. Wir sind gespannt, was uns erwartet! Nun, wir werden mit dem Bus abgeholt und fahren wieder zum historischen Museum, den Startpunkt aller Touren. Unterwegs werden weitere Tourgäste aufgeladen. Schliesslich beginnt die Tour mit einem langen Vortrag über die schauerlichen Geschichten Savannah's. Zu beginn der Besiedelung fielen die ersten Engländer von Fieber und Krankheiten zum Opfer, später kamen Kriege, Ueberfälle und Verbrechen dazu. Viele der Opfer wurden seinerzeit ausserhalb der Stadt verscharrt. Mit dem Wachstum der Stadt kamen Häuser auf deren Gräber zu stehen und nun spukt es dort. auf der Rundfahrt hören wir einige der Geschichten bereits zum dritten Mal, so z.B. dass Forrest Gump und Dutzende weiterer Filme hier gedreht wurde .Zum Abschluss der Tour gehen wir ins Pirates House zum Nachtessen.
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| Pirates House in Savannah, eines der ältesten Häuser der Stadt von 1734 | |||
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Susann
ist nicht richtig im Schuss. wir fahren darum etwas später als geplant
vom Hotel weg. Zuerst gehen wir noch einmal zur River Street. Wir
stöbern durch einige Läden und machen ein paar Fotos vom Pier aus. wir
fangen uns noch eine Parkbusse ein. In einem der Shops finden wir Fotos mit den wunderschönen Alleen der Live Oaks mit Spanish Moss. Die Verkäuferin weist uns auf Bonaventure-Friedhof am Rand der Stadt hin. Wir fahren mit einigen Umwegen dorthin und machen Bilder.
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Buonaventure Cemetary in Savannah |
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Wir verlassen die Stadt über die Autobahn. An der Auffahrt essen wir etwas und dann fahren wir etwa eine Stunde nach Jekill Island bei Brunswick. Früher war die Insel der Treffpunkt der Reichsten Amerikaner wie Rockefeller, J.B. Morgan und Goodyear. Mittlerweile ist es "nur noch" ein Ferienresort. Die alten Villen sind jedoch immer noch sehenswert. Zum Schluss des Tages fahren wir nach Waycross. Wir wollen in die Stadt zum Nachtessen. Sie ist jedoch abends tot; das Leben findet ausserhalb im Motel-, Laden- und Fast Food-Gürtel statt. Also fahren wir zurück in die Gegend unseres Hotels und essen bei einem Chinesen. Er bietet "all you can eat" für" 10 $. Die Leute füllen die Teller, dass es einem graust.
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Jekill Islands GA |
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Nach dem Auschecken fahren wir zum Okefenokee Swamp Park. er ist am nördlichen Ende des riesigen Sumpfgebietes. Man stelle sich ein Gebiet vor, das etwa einen Viertel der Grösse der Schweiz hat. Alles ist unter Wasser. Es hat schwimmende Inseln, einige Kanäle, Seen und Gräben. Es wachsen vorwiegend Zypressen, kleine Palmen und viel Büsche. In dem Gebiet leben Otter, Biber, Bären, Korallen- und Klapperschlangen und Alligatoren. Wir buchen eine Rundfahrt für eine Stunde
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Am Eingang des Parkes hat es einen kleine Zoo mit einigen Bären, ein paar Schlangen und einem Otter. Dort liegt auch Susi, ein eindrücklicher Mama-Gator in einem Teich. Es ist so kalt, dass die Tiere fast eingefroren und entsprechend träge sind. Im Sommer werden sie täglich gefüttert, sonst wird es für die Touristen gefährlich. |
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| Susi, der Mama-Gator liegt an der Sonne im Eingangsbereich des Parks. | |||
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Im Eingangsbereich des Parks hat es einen kleinen Zoo mit mit einem Otter, ein paar Bären und Schlangen.Die Eichhörnchen tummeln sich am Futterautomaten und zeigen kaum Scheu. Zum Abschluss besuchen wir die Reptilien-Show und machen die Rundfahrt mit dem Park-Zug. |
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Okefenokee Swamp Park in Waycross GA |
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Bevor wir nach Süden fahren, halten wir noch in Waycross an einem Autofriedhof an. Hier liegen die Schrottkarren der Gegend aus Jahrzehnten im offenen Gelände. Zum Teil wachsen aus den Autos bereits Bäume. Die Wiese steht zum Teil unter Wasser. Die Autos werden ausgeschlachtet und zum Teil als Ersatzteile gebraucht.
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| A & B Auto Parts Co. - Autofriedhof in Waycross | |||
Erst nach Mittag fahren wir weiter zur Küste am Golf. Unser Hotel haben wir schon gebucht. Es steht allerdings ziemlich einsam und wir suchen noch vor dem Einchecken ein Restaurant. Navi sei Dank finden wir trotz Dunkelheit und Einsamkeit ein feines amerikanisches Restaurant mit frischem Sea-Food. Das Restaurant ist gut besucht. Es wundert uns dass feine Essen trotzdem nur mit billigem Geschirr und Plastic-Bechern serviert wird.
Schon bald nach dem Start kommen wir ans Meer. Der Golf von Mexiko zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wir fahren Stunde um Stunde dem Meer entlang, zum Teil direkt am Strand, zum teil einige Meter von der Küste entfernt durch den Wald. Hin und wieder kommen wir durch Dörfer oder grössere Städte. Es ist eine Ferienregion. viele Häuser stehen zum Verkauf. dem Strand vorgelagert sind einige langgezogen Inseln. In zwischen Panama City und Fort Walten ist die Emerald Coast. Es hat es enorm viele Hotels und Resorts. Es sind vorallem ältere Leute unterwegs. Gegen Abend besuchen wir ein grosses Outlet-Center. Es hat Dutzende von Kleider- und anderen Läden.
Anschiessend fahren wir noch ein kurzes Stück, machen eine Pause zum Nachtessen und fahren dann weiter in Richtung Mobile. Irgendwo im Fastfood-Gürtel der Stadt Foley finden wir ein Hotel. Es ist fast 22.00 Uhr.
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am Golf von Mexico entlang |
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Wir fahren weiter westwärts. Die US 98 bringt uns immer weiter der Golfküste entlang Richtung New Orleans. Nachdem wir gestern in Florida waren, durchqueren wir heute Alabama und Missisippe und kommen schliesslich nach Louisiana. Die Strasse führt über weite strecken direkt der Küste entlang durch die Städte. Wir fahren auf der Interstate I-10 durch Mobile, später kommen Ocean Springs, Biloxi, Gulfport, Long Beach und dann New Orleans. Nach Mobile meiden wir die Autobahn und werden mit Stecken dem Strand entlang belohnt.
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| Unmittelbar am Strand von Gulfport liegt das Villenviertel | |||
In einem WalMart kaufen wir uns ein paar Lebensmittel und essen etwas bei Subway.
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| Wal Mart Shopping | |||
In der Nähe von Gulfport halten wir an einem Fischereihafen. Die Schiffe sehen schlecht aus, dem Gewerbe geht es offensichtlich nicht gut.
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| Fischerhafen in der Nähe von Gulfport | |||
Hin und wieder geht es über lange und hohe Brücken, dann wieder über schmale Flüsse, Bayous und Creeks. Je näher wir der Stadt kommen, desto mehr Wasser hat es links und rechts der Strasse. Die Häuser stehen wieder auf Stelzen oft haben wir den Eindruck, nur noch die Reste zu sehen, die der Wirbelsturm Katrina übrig gelassen hat.
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| Im Mündungsgebiet des Missisippi | |||
Wir kommen über die Autobahn in die Stadt. Von weitem sehen wir die Skyline mit den grossen Hotels und Geschäftshäusern. Wir fahren mitten in die Stadt. Unser Hotel ist das Queens und Crescent nur unweit des French Quarters. Wir gehen zu Fuss in die Bourbon Street, das Herz der Altstadt. Die Strassen sind voller Menschen. In jedem Haus ist eine Bar, ein Restaurant, ein Laden, ein Striptease-Club oder ein Puff.
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| Die Bourbon Street , das Herz des French Quarters in New Orleans | |||
Wir bleiben heute in New Orleans. Das Frühstück nehmen wir im Zimmer ein. Anschliessend gehen wir zum Tourist-Office und lassen uns eine Stadtrundfahrt verkaufen. Bis dahin gehen wir durch das French Quarter und schauen uns Shops an. Dann, um 12.30 Uhr gehen wir auf die Tour. Sie führt uns durch das French Quarter und durch Aussenquartiere. U.a. sehen wir Quartiere, die von den Schäden von Katrina betroffen sind. Ganze Stadtteile waren unter Wasser und die Häuser sind zerstört worden. Nun sehen wir dort einerseits Neubauten und andererseits immer noch viel brach liegende Grundstücke. Hunderte von Menschen sind ums Leben gekommen und viele sind aus der Stadt weg gezogen und nicht wieder gekommen.
Wir besuchen den New Orleans Cemetary Nr. 3.
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| New Orleans Cemetery No. 3 | |||
Anschliessend fahren wir kreuz und quer durch Aussenquartiere und Villen-Viertel. Zum Schluss werden wir am Fährhafen abgesetzt und fahren mit der Tram zum Frenchmarket. Die Trams fahren sehr unregelmässig. . Es at zwar einen Ticketautomaten, der ist jedoch unmittelbar hinter dem Driver und "frisst" nur das rictige Kleingeld; Quarters und Ein-Dollar-Noten. Der Fahrer hilft jedem, das Billet zu lösen. Eine Quittung oder ein Ticket gibt es nicht. Der Fahrer ist auch Kassier und darum dauert es jeweils sehr lange, bis er wieder losfährt. Für uns, die wir den öffentlichen Verkehr aus der Schweiz gewohnt sind, ist das sehr ungewöhnlich und scheint schlecht organisiert. Bevor wir die kurze Strecke vom Fährhafen bis zum Frenchmarket fahren können warten wir fast eine halbe Stunde.
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St. Charles Streetcar
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Beim Markt gehen wir zuerst in eines der vielen Restaurants. Wir finden das Margeritville. Wie der Name sagt, werden nebst Essen vorallem Margeritas serviert. Es ist enorm bunt und die Portionen sind riesig, wie überall in den USA.
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| Margeritaville-Restaurant beim French Market | |||
Zu Fuss gehen wir zum Hotel zurück. Ueberall in der Stadt sind Touristen unterwegs. Alle Bars und Restaurant warten auf Gäste. Vor den guten Lokalen bilden sich lange Schlangen von Menschen, die anstehen. Auf einem Platz bieten Break Dancer eine gute Show. Ab und zu verlagern sie ihre Vorstellung sogar auf die Strasse und halten den Verkehr für einen Moment auf. Die Biker zeigen ihre grossen Maschinen und kurven kreuz und quer durch das Quartier.
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| Wochenende im French Quarter von New Orleans | |||
Zuerst machen wir noch einige Bilder von New Orleans. einerseits von den Hochhäusern, dann von der Bourbon Street bei Tag und schliesslich von der Fähre aus zur Skylinde der Stadt.
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| New Orleans | |||
Dan fahren wir hinaus in Richtung Baton Rouge. Hier finden wir die Plantagenhäuser. Vor allem die Oak Alley Plantation erfüllt alle Bilder vom Süden der USA. Die Besitzer haben eine lange Alley der Lebens-Eichen angelegt und das Haus steht direkt dahinter. Die Plantage ist in unmittelbarer Nähe des Mississippi River.
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| alte Plantagen am Mississippi (St. Josef Plantation und Oak Alley Plantation | |||
Unweit der Plantagen sind riesige Chemiefabriken und Oelraffinierien. Die Verladepipes führen über die Strasse zum Fluss. Es herrscht reger Verkehr auf der Wasserstrasse. Es sind nicht nur Binnenschiffe unterwegs, sondern es fahren auch Ozean-Frachter bis Baton Rouge. Riesige, hohe und lange Brücken führen über den Fluss.
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| Scenic Route of Louisiana - Industrie am Mississippi | |||
Später verlassen wir den Fluss und kommen wieder auf die Interstate 10. Sie führt uns nach Alexandria. Unterwegs kommen wir über zahlreiche weitere Gewässer; Flüsse, Kanäle, Bäche und Teiche wechseln sich ab. Hier wird Reis angebaut. Die ganze Gegend ist flach. Es regnet. Da es schon vorher viel geregnet hat, stehen alle Auenwälder unter Wasser und die Flüsse führen Hochwasser.
Wir verlassen die Stadt und werden auf die Interstate gewiesen. Da wir über Land wollen, suchen wir eine alternative Route. Das Navi weist uns aber immer wieder auf die Autobahn. . Nach ein paar Meilen finden wir dann die richtige Ausfahrt. Es geht über Land bis Natchez. Hier überqueren wir den Mississippi ein letztes Mal. Die Stadt liegt auf einem Hügel über der Fluss. Es ist die älteste Siedlung der Gegend und Plantagen Besitzer haben grosse Antebellum-Villen gebaut. Wir sehen uns Stanton Hall und Longwood an.
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| Stanton Hall (oberste Reihe) und Longwood (untern) | |||
Später fahren wir über den Natchez Trace Parkway bis nach Jackson. Der Parkway ist ein ungewöhnlicher Nationalpark: Die eigens für Touristen gebaute Strasse führt um die Dörfer herum durch die grossartige Landschaft. Wälder wechseln mit offenen Flächen ab, dazwischen hat es Seen und Flüsse. Es hat kaum Verkehr.
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| Natches Trace Parkway | |||
Es ist schon fast dunkel, als wir in Jackson ankommen. Nach einigem Suchen finden wir ein Hotel und lassen uns ein Restaurant empfehlen.
Bis wir den Einstieg in den Natchez Trace Parkway findn geht es eine Weile. Wir fahren auf der falschen Seite dem Ross Barnett Reservoir, einem Stausee, entlang. Die Landschaft ist wunderschön und die Reichen bauen ihre Villen direkt ans Ufer des Stausees. Viele der Siedlungen sind eingezäunt. Zweimal fahren wir über lange Dämme und schneiden so einen Arm des Sees ab. Am hinteren Ende des Sees erreichen wir wieder den Parkway. Beim Cypress Swamp halten wir an. Es gibt einen kleine Spaziergang durch dieses Feuchtgebiet, der Eindruck macht.
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| Cypress Swamp am Natchez Trace Parkway | |||
Kurz dahinter zweigen wir zu einem Campingplatz am Pearl River ab. Wir treffen zwei Fischerinnen. Sie erzählen uns, dass es im Sommer einige Alligatoren im Fluss hat (sie sind auch im Winter hier, aber nicht so aktiv). Die Leute baden, so erzählen sie uns, trotz allem im trüben Wasser.
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| Pearl River | |||
Wir fahren noch ein Stück auf dieser Route und verlassen sie nach insgesamt 150 Meilen und fahren ostwärts. Das Gelände wird etwas hügelig. Es ist dicht bewaldet und die Siedlungen sind selten. An einer Kreuzung finden wir ein Fast Food-Restaurant und können tanken. Wir fahren weiter auf Nebenstrassen durch Wälder und Farmland bis wir schliesslich Tuscaloosa erreichen.
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| Farmland | |||
Wir fahren über Land nach Atlanta. Schon bald verlassen wir die Stadt Tuscaloosa und fahren über 4 -spurige Landstrassen Richtung Atlanta. Irgendwo verlassen wir die grosse Strasse und fahren über eine schmale Landstrasse weiter.
Wir fahren fast 200 Meilen durch Wälder und kleine Dörfer. Ab und zu kommt ein breiter Fluss. Die ganze Gegend ist hügelig und bis zum Horizont bewaldet. Es hat kaum Verkehr. Wenn Trucks entgegen kommen, haben sie Holz geladen.
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| zwischen Tuscaloosa und Atlanta | |||
In der Näe von Atlanta kommen wir wieder in mehr bewohnte Gegenden. Hier besuchen wir ein Shopping Center, das ist aber enttäuschend.Gegen Abend erreichen wir Atlanta. Wir übernachten wieder im Georgian Terrace. Diesmal haben wir ein etwas kleineres Zimmer.
Wir besuchen den Hauptsitz von CNN. wir machen eine Führung durch das Gebäude und sehen die News Rooms der verschiedenen Sender.
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| CNN Hauptsitz in Atlanta | |||
Zum Schluss fahren wir ausserhalb der Stadt ins North Georgia Premium Outlet. Wir kaufen tüchtig ein und brauchen darum schliesslich eine Tasche mehr für die Heimreise,
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| North Georgia Premium Outlet | |||
Wir essen im Blue Bycicle. Es ist das beste Essen, das wir in diesem Land bekommen haben. Leider ist Susann's Risotto nicht wirklich i.O. und sie bekommt Magenprobleme. Die Nacht im Hotel ist ziemlich laut. Wir haben ein Zimmer nahe am Lift und die heim kommenden Gäste sind laut. Wir schlafen beide schlecht.
Am Morgen lassen wir uns von der netten Dame vom Navi durch die Stadt zum Flughafen führen. Bis wir draussen sind, muss sie zwei, drei Mal neu Rechnen. Ihr "recalculating" werden wir nicht wirklich vermissen. Das Auto ist schnell abgegeben und wir essen noch eine Kleinigkeit, bevor wir einchecken. Bei der Ausreise wird nur einmal kontrolliert, Susann darf sogar ihre Wasserflasche behalten. Es gibt keinen Papierkrieg und wir stellen fest, dass wir viel zu früh am Flughafen sind.

Rückblickend hat wir die Weite und die Ursprünglichkeit des Landes Eindruck gemacht, wir haben in den 14 Tagen fast 4'000 km zurück gelegt. Ausserhalb der Städte sind weite Strecken Wald- und Flusslandschaften.Die alten Städte Savannah und New Orleans waren sehr sehenswert. Das Aquarium in Atlanta muss man gesehen haben. Die amerikanischen Autofahrer sind meist sehr geduldig. Mit dem Navi haben wir alles gefunden, was wir gesucht haben. Das Essen ist noch schlechter, als wir es in Erinnerung hatten. Die Oberflächlichkeit der Amis hat uns zu schaffen gemacht. Mittlerweile gibt es auch in den besseren Hotels meist nur Plastic-Geschirr und Butter sucht man vergebens. Viele Nahrungsmittel sind künstlich und das Essen macht keine Freude.