Vorarlberg - Tirol - Bündnerland

6. Juni 2010

Wir starten kurz vor 8 Uhr zu Hause. Zuerst gehen wir den Kurven nach bis nach St. Gallen. dort führ uns ein kurzes Stück Autobahn bis in den Osten der Stadt.

Hier fängt der Spass an. Über Speicherschwende, Rehetobel, Wald und Trogen erreichen wir den Ruppenpass. Unterwegs stören nur die Baustellen im Abstieg von Wald. Sonst geniessen wir Kurve um Kurve.

Unten in Altstätten nehmen wir die lange gerade nach Oberriet in Angriff. An der Grenze tanken wir billiges Schweizer Benzin und überqueren dann das Rheintal. Noch im Dorf in Rankweil beginnt der Aufstieg in Laternsertal. Die Strasse wird immer schmaler, je näher wir der Passhöhe kommen. Es hat nicht viel Verkehr aber die paar PW's können wir fast nicht überholen. Oben auf dem Furka-Joch hat es überraschend viele Biker.

Auch die nächsten drei Pässe sind Kurven-Spass pur. In Au halten wir uns rechts und erreichen als erstes den Hochtannberg-Pass. Kurz dahinter, in Warth, halten wir uns wieder rechts und folgen der Strasse nach Zürs-Lech. Bald sind wir auf dem Flexen-Pass. Es folgt eine Abfahrt in den Tunnels auf die Arlberg-Strasse. Hier wenden wir uns nach links und erreichen schon bald die Passhöhe.

Der Abstieg nach Landeck zieht sich und ist ziemlich langweilig. Der A... fängt an zu schmerzen und die Handgelenkte brauchen hie und wieder eine Pause. Wir fahren durch bis wir, ein gutes Stück hinter Landeck, den Wegeweiser zum Lareiserhof sehen. Hier machen wir Mittag. Es tut gut, eine Weile die Hände zu entlasten und anders zu sitzen.

Nach dem Essen nehmen wir bei der Kajetansbrücke die Abzweigung zum  Reschenpass. Es hat viel Verkehr. Unter anderem sind grosse Motorradgruppen unterwegs. Die Gruppen halten uns nur kurz auf. Wir schlängeln uns durch und fangen dann an, die Autos vor uns zu überholen.

Im Abstieg nach Mals sind wir fast alleine. Die paar Autos machen jeweils Platz und so geht es rassig nach Glurns und nach Prad. wir tanken und erkundigen uns nach dem Strassenzustand für das Stilfserjoch. Trodtzem uns an der Tankstelle gesagt wird, das Joch sei offen, fahren wir kurz nach Prad an die Information mit dem roten Signal. Also wenden wir und fahren zurück nach Glurns. Von dort geht es ins Münstertal und dann hinauf auf den Ofen-Pass. Die Strasse ist gut ausgebaut und die Kurven weit und schnell.

Nach einer kurzen Pause geht es hinunter nach Zernez und weiter nach Susch. Die Kreuzungim Dorf ist etwas versteckt. Ali fährt darum daran vorbei und ich warte etwa 10 Minuten, bis er wieder zurück ist.

Auf dem Weg zum Flüela-Passhöhe hat es einige Baustellen. Wir nützen die Gelegenheit und überholen dort die Autos. Dafür haben wir nachher den Weg frei und fahren zügig auf die Wasserscheide. Hinunter nach Davos ist die Strasse etwas besser, dafür müssen wir wegen dem Verkehr etwas langsamer fahren. Der Weg nach Landquart ist mühsam. Ein wohnmobil zwingt den Verkehr zum langsam fahren.

Kurz hinter Grüsch fahren wir auf die alte Landstrasse und dann durch die Bündner Herrschaft auf die St. Luzisteig. In Balzers geht es wieder auf die Autobahn bis Oberriet. Trotz der drohenden Wolken nehmen wir den Aufstieg über den Eichberg nach Apenzell unter die Räder. Prompt fahren wir in den Regen. Auf der Strasse nach Hundwil hat es sehr viel Wasser. Der entgegen kommende Verkehr duscht uns regelrecht. Offensichtlich haben wir den grossen Wolkenbruch verpasst. In Hundwil tanken wir das letzte Mal und fahren dann über Land nach Hause.

ca. 560 km / 10 Stunden

 

Furka-Joch zwischen Rankweil und Au (im Bregenzer-Wald)

Furka-Joch

 

Mittagessen im Lareiserhof an der Strecke von Landeck zum Reschenpass
Im Münstertal

Ofenpass

Susch

Fluela-Pass