Wir starten kurz vor 8
Uhr zu Hause. Zuerst gehen wir den Kurven nach bis nach St. Gallen. dort
führ uns ein kurzes Stück Autobahn bis in den Osten der Stadt.
Hier fängt der Spass an. Über Speicherschwende, Rehetobel, Wald und
Trogen erreichen wir den Ruppenpass. Unterwegs stören nur die Baustellen
im Abstieg von Wald. Sonst geniessen wir Kurve um Kurve.
Unten in Altstätten nehmen
wir die lange gerade nach Oberriet in Angriff. An der Grenze tanken wir
billiges Schweizer Benzin und überqueren dann das Rheintal. Noch im Dorf
in Rankweil beginnt der Aufstieg in Laternsertal. Die Strasse wird immer
schmaler, je näher wir der Passhöhe kommen. Es hat nicht viel Verkehr
aber die paar PW's können wir fast nicht überholen. Oben auf dem
Furka-Joch hat es überraschend viele Biker.
Auch die nächsten drei Pässe sind Kurven-Spass pur. In Au halten wir uns
rechts und erreichen als erstes den Hochtannberg-Pass. Kurz dahinter, in
Warth, halten wir uns wieder rechts und folgen der Strasse nach
Zürs-Lech. Bald sind wir auf dem Flexen-Pass. Es folgt eine Abfahrt in
den Tunnels auf die Arlberg-Strasse. Hier wenden wir uns nach links und
erreichen schon bald die Passhöhe.
Der Abstieg nach Landeck zieht sich und ist ziemlich langweilig. Der
A... fängt an zu schmerzen und die Handgelenkte brauchen hie und wieder
eine Pause. Wir fahren durch bis wir, ein gutes Stück hinter Landeck,
den Wegeweiser zum Lareiserhof sehen. Hier machen wir Mittag. Es tut
gut, eine Weile die Hände zu entlasten und anders zu sitzen.
Nach dem Essen nehmen wir bei der Kajetansbrücke die Abzweigung zum
Reschenpass. Es hat viel Verkehr. Unter anderem sind grosse
Motorradgruppen unterwegs. Die Gruppen halten uns nur kurz auf. Wir
schlängeln uns durch und fangen dann an, die Autos vor uns zu überholen.
Im Abstieg nach Mals sind wir fast alleine. Die paar Autos machen
jeweils Platz und so geht es rassig nach Glurns und nach Prad. wir
tanken und erkundigen uns nach dem Strassenzustand für das Stilfserjoch.
Trodtzem uns an der Tankstelle gesagt wird, das Joch sei offen, fahren
wir kurz nach Prad an die Information mit dem roten Signal. Also wenden
wir und fahren zurück nach Glurns. Von dort geht es ins Münstertal und
dann hinauf auf den Ofen-Pass. Die Strasse ist gut ausgebaut und die
Kurven weit und schnell.
Nach einer kurzen Pause geht es hinunter nach Zernez und weiter nach
Susch. Die Kreuzungim Dorf ist etwas versteckt. Ali fährt darum daran
vorbei und ich warte etwa 10 Minuten, bis er wieder zurück ist.
Auf dem Weg zum Flüela-Passhöhe hat es einige Baustellen. Wir nützen die
Gelegenheit und überholen dort die Autos. Dafür haben wir nachher den
Weg frei und fahren zügig auf die Wasserscheide. Hinunter nach Davos ist
die Strasse etwas besser, dafür müssen wir wegen dem Verkehr etwas
langsamer fahren. Der Weg nach Landquart ist mühsam. Ein wohnmobil
zwingt den Verkehr zum langsam fahren.
Kurz hinter Grüsch fahren wir auf die alte Landstrasse und dann durch
die Bündner Herrschaft auf die St. Luzisteig. In Balzers geht es wieder
auf die Autobahn bis Oberriet. Trotz der drohenden Wolken nehmen wir den
Aufstieg über den Eichberg nach Apenzell unter die Räder. Prompt fahren
wir in den Regen. Auf der Strasse nach Hundwil hat es sehr viel Wasser.
Der entgegen kommende Verkehr duscht uns regelrecht. Offensichtlich
haben wir den grossen Wolkenbruch verpasst. In Hundwil tanken wir das
letzte Mal und fahren dann über Land nach Hause.
ca. 560 km / 10 Stunden