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Das ganze Wochenende ist
schönes Wetter angesagt. Die grossen Alpen-Pässe sind zwar schon seit längerem
geschlossen, aber es finden sich genug andere Uebergänge.
durch das Zürcher Weinland
fahre ich an den Rhein irgendwo in der Gegen von Weiach treffe ich auf
den Jura. Ich folge schmalen Pfaden ins Fricktal und begegne Dörfern,
deren Namen ich noch nie gehört habe. Bei Frick kreuze ich die Autobahn
nach Basel. Später folgt der erste Uebergang. Das Benken Joch.
INach meinem Nase folge ich
der Strasse und lande in Bad Losdorf. Dort muss ich im Wald wenden, weil
ich auf den Wanderweg gerate. Also suche ich die Strecke nach Olten und
später nach Balsthal. Hie kenne ich mich wieder aus. Irgendwo in
Richtung Welschenrohr gibt es einen Uebergang in die Gegend von
Solothurn.
Erst auf Nachfrage, wird
mir der Weg gewiesen. Mitten im Dorf ist der Abzweiger auf den
Balmberg. Die Strasse ist schmal und steil. Bis auf die Anhöhe sind
einige enge Haarnadel-Kurven zu bewältigen. Das ist einer der
schwierigsten Pässe, die ich bisher gefahren bin. Zum Glück hat es kaum
Verkehr.
Oben gibt es einige
Restaurants und Lagerhäuser. Hier ist das eines de Skigebiete für
Solothurn und Umgebung. Es hat grosse Parkplätze und ein paar Skilifte.
Rasch nehme ich den Weg ins
Tal unter die Räder. Ich muss nicht ganz bis nach Solothurn hinein, der
Weg zum Weissenstein zweigt bereits etwas früher ab und hält die Höhe.
Der Weg auf den Weissenstein gewinnt rasch an Höhe. Auch hier ist die
Strasse schmal und windet sich den Bern hinauf. Bald beginnt die
Strecke, die dem Berg den Namen gab. Die Strasse frisst sich durch die
weissen Kalksteine bis auf die Passhöhe. Auch hier hat es kaum Verkehr
auf der Strasse. Auch hier hat es sehr viele Parkplätze auf der
Passhöhe. Zuoberst, etwas abseits der Strasse, ist das Kurhaus. Von hier
aus sieht man über die halbe Schweiz. Unten glänzt die Aare und die
Stadt Solothurn und am Horizont grüssen der Säntis, die Berge der
Zentralschweiz, die Berner Alpen und dann die 4000er des Wallis.
Im Kurhaus mache ich Rast
und esse etwas. Der Speisesaal hat riesige Fenster und das Panorama, so
scheint es mir, wird immer eindrücklicher, je länger ich es anschaue.
Nach der Passhöhe wird die
Strasse noch schmaler. Lange Geraden führen mich rasch wieder ins Tal.
Einige wenige Kehren und ich lande unten in Gänsbrunnen. Mit vielen
Windungen fürht die Strasse durch eine typische Klus nach Moutier. Ich
verlasse die Stadt in Richtung Tavannes.
Schon in Court, das habe
ich auf der Karte gesehen, geht es auf den Grenchenberg. Auch hier
verpasse ich die Kreuzung auf anhieb und muss mich nach dem Weg
erkundigen. irgendwo steht dann klein der Wegweiser nach Granges,
Grenchen. Ich folge dem Pfad in die Höhe. Auch hier ist die Strasse
schmal und steil. Es hat kaum Autos und es macht Spass, die engen Kurven
zu fahren. Auf der Höhe sind die typischen Juraweiden, wie vom
Kalenderbild. Davor stehen Pferde oder Küche und ab und zu verirrt sich
eine Katze. Hier ist das Revier der Wanderer. Es ist schon fast
peinlich, mit dem Motorrad die Strecke zu befahren.
Auch hier bietet sich das
gleiche Bild: Parkplätze, Skilifte, Berghütten und Beizen. Die
Aussicht ist sensationell.
Zum Kaffe habe ich mich bei
Freunden in Büren angemeldet. Der Abstieg nach Grenchen ist bald
geschafft. Es sind einige Velofahrer und Bergläufer unterwegs. Das ist
mir meine Art zu Wandern, mit dem Motorrad wesentlich lieber.
Auf dem Weg quere ich das
Grenchen Moos und die Autobahn und bin bald im Städtchen Büren. nach
kurzer Pause mache ich mich auf den Heimweg. Ich kratze am Emmental. Von
Solothurn aus geht es nach Herzogenbuchsee und Melchnau und dann auf die
Autobahn. Sicher nicht der nächste Weg. Aber schööön....
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