Jura-Tour

13. November 2010

Das ganze Wochenende ist schönes Wetter angesagt. Die grossen Alpen-Pässe sind zwar schon seit längerem geschlossen, aber es finden sich genug andere Uebergänge.

durch das Zürcher Weinland fahre ich an den Rhein irgendwo in der Gegen von Weiach treffe ich auf den Jura. Ich folge schmalen Pfaden ins Fricktal und begegne Dörfern, deren Namen ich noch nie gehört habe. Bei Frick kreuze ich die Autobahn nach Basel. Später folgt der erste Uebergang. Das Benken Joch.

INach meinem Nase folge ich der Strasse und lande in Bad Losdorf. Dort muss ich im Wald wenden, weil ich auf den Wanderweg gerate. Also suche ich die Strecke nach Olten und später nach Balsthal. Hie kenne ich mich wieder aus. Irgendwo in Richtung Welschenrohr gibt es einen Uebergang in die Gegend von Solothurn.

Erst auf Nachfrage, wird mir der Weg gewiesen.  Mitten im Dorf ist der Abzweiger auf den Balmberg. Die Strasse ist schmal und steil. Bis auf die Anhöhe sind einige enge Haarnadel-Kurven zu bewältigen. Das ist einer der schwierigsten Pässe, die ich bisher gefahren bin. Zum Glück hat es kaum Verkehr.

Oben gibt es einige Restaurants und Lagerhäuser. Hier ist das eines de Skigebiete für Solothurn und Umgebung. Es hat grosse Parkplätze und ein paar Skilifte.

Rasch nehme ich den Weg ins Tal unter die Räder. Ich muss nicht ganz bis nach Solothurn hinein, der Weg zum Weissenstein zweigt bereits etwas früher ab und hält die Höhe. Der Weg auf den Weissenstein gewinnt rasch an Höhe. Auch hier ist die Strasse schmal und windet sich den Bern hinauf. Bald beginnt die Strecke, die dem Berg den Namen gab. Die Strasse frisst sich durch die weissen Kalksteine bis auf die Passhöhe. Auch hier hat es kaum Verkehr auf der Strasse. Auch hier hat es sehr viele Parkplätze auf der Passhöhe. Zuoberst, etwas abseits der Strasse, ist das Kurhaus. Von hier aus sieht man über die halbe Schweiz. Unten glänzt die Aare und die Stadt Solothurn und am Horizont grüssen der Säntis, die Berge der Zentralschweiz, die Berner Alpen und dann die 4000er des Wallis.

Im Kurhaus mache ich Rast und esse etwas. Der Speisesaal hat riesige Fenster und das Panorama, so scheint es mir, wird immer eindrücklicher, je länger ich es anschaue.

Nach der Passhöhe wird die Strasse noch schmaler. Lange Geraden führen mich rasch wieder ins Tal. Einige wenige Kehren und ich lande unten in Gänsbrunnen. Mit vielen Windungen fürht die Strasse durch eine typische Klus nach Moutier. Ich verlasse die Stadt in Richtung Tavannes.

Schon in Court, das habe ich auf der Karte gesehen, geht es auf den Grenchenberg. Auch hier verpasse ich die Kreuzung auf anhieb und muss mich nach dem Weg erkundigen. irgendwo steht dann klein der Wegweiser nach Granges, Grenchen. Ich folge dem Pfad in die Höhe. Auch hier ist die Strasse schmal und steil. Es hat kaum Autos und es macht Spass, die engen Kurven zu fahren. Auf der Höhe sind die typischen Juraweiden, wie vom Kalenderbild. Davor stehen Pferde oder Küche und ab und zu verirrt sich eine Katze. Hier ist das Revier der Wanderer. Es ist schon fast peinlich, mit dem Motorrad die Strecke zu befahren.

Auch hier bietet sich das gleiche Bild: Parkplätze, Skilifte,  Berghütten und Beizen. Die Aussicht ist sensationell.

Zum Kaffe habe ich mich bei Freunden in Büren angemeldet. Der Abstieg nach Grenchen ist bald geschafft. Es sind einige Velofahrer und Bergläufer unterwegs. Das ist mir meine Art zu Wandern, mit dem Motorrad wesentlich lieber.

Auf dem Weg quere ich das Grenchen Moos und die Autobahn und bin bald im Städtchen Büren. nach kurzer Pause mache ich mich auf den Heimweg. Ich kratze am Emmental. Von Solothurn aus geht es nach Herzogenbuchsee und Melchnau und dann auf die Autobahn. Sicher nicht der nächste Weg. Aber schööön....

 

 


Herdern

bei Weiach

Strasse über das Benken Joch

Schloss Losdorf
 

Strasse au den Weissenstein

im Kurhaus auf dem Weissenstein

auf dem Grenchen Berg